Künstlerische Forschung

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Meine künstlerisch-ethnografische Praxis beschäftigt sich mit Gegenarchiven, materieller Kultur, dem vermeintlich Alltäglichen und der Stadt als sozialem Gewebe. Im Zentrum steht die Frage, was eigentlich erinnerungswürdig ist, und wie Erinnerung jenseits offizieller Monumente existiert: fragmentiert, lebendig, subjektiv und dennoch dokumentierbar.

Ich verbinde künstlerische Forschung mit Theorien des sozialen Raums und der materiellen Kulturgeschichte und verstehe Kunst als soziale Praxis. Meine Arbeitsweise entwickle ich stetig weiter: Ich mappe, konserviere und archiviere alltägliche, eigensinnige Orte, multimedial und behutsam, über ihre Dinge, Geräusche und Atmosphären. Dabei aktiviere ich Objekte und Orte und mache sie als erinnerungswürdig erfahrbar.

Mit Blick auf die Zukunft interessiert mich, wie es gelingen kann, die Stadt nicht als etwas wahrzunehmen, das für einen gemacht ist, sondern als geteilten Gestaltungsraum. Meine Arbeiten laden dazu ein, die eigene Umgebung wieder genauer wahrzunehmen und sich mit anderen zu verbinden.

  • upcoming: "Mapping the ordinary – Der Eigensinn des Alltäglichen" Ausstellung im space n.n. im Oktober 2026. Im Rahmen von „terminal grigio“ und im Auftrag des Programms Verbindungslinien des BBK Bayern. Kuratiert von Emily Nill.
  • Mapping the ordinary – Der Eigensinn des Alltäglichen

  • Mapping the ordinary – Der Eigensinn des Alltäglichen

  • Künstlerische Forschung: "Ah, den weiß ich noch" - Kollektives Erinnern an den Giesinger Schnäppchenmarkt. Foto © Matthias Steinberger

  • Künstlerische Forschung: "Ah, den weiß ich noch" - Kollektives Erinnern an den Giesinger Schnäppchenmarkt. Foto © Matthias Steinberger

  • Kartografie der Dinge